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Mit einer guten Selbstorganisation erreichst Du Deine Lernziele nicht nur erfolgreich, sondern auch stressfrei. Das verschafft Dir mehr Zeit für andere Dinge im Leben, die Dir wichtig sind. Hier haben wir hilfreiche Tipps zu Zeitplanung, Lernmethoden und Lernumgebung für Dich zusammengestellt. Außerdem zeigen wir Dir interessante Apps, die Dein Zeitmanagement noch weiter verbessern.
Keine Zeit war gestern! Wenn Du strukturiert vorgehst, kannst Du den Alltag so gestalten, dass darin auch Dein Studium optimal integriert ist – neben Familie, Freund:innen oder Arbeit. Dafür musst Du Deinen Tag nicht bis ins kleinste Detail vorplanen. Denn für ein effektives Zeitmanagement braucht es keine langwierigen Überlegungen, sondern bewährte Methoden, die ebenso einfach wie erfolgreich sind.
Die Eisenhower-Matrix (benannt nach dem US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower) hilft Dir, Deine Aufgaben zu strukturieren und zu priorisieren. So funktioniert die Methode: Notiere alle Aufgaben, die Du erledigen willst und teile diese in eine von vier Kategorien ein. Dabei entscheidest Du, ob die jeweilige Aufgabe:
unwichtig und nicht dringlich ist.
unwichtig, aber dringlich ist.
wichtig, aber nicht dringlich ist.
wichtig und dringlich ist.
Wichtig sind alle Aufgaben, die zu Deinen Zielen beitragen. Dringliche Aufgaben sind meist an eine feste Frist gekoppelt, in der Du sie erfüllen musst. Dabei gibt Dir die Eisenhower-Methode für jede Kategorie eine Handlungsempfehlung, die Dir sagt, wie Du mit der Aufgabe weiter verfahren sollst.
Kategorien der Eisenhower-Matrix
Unwichtig und nicht dringlich (D-Aufgaben)
In dieser Kategorie sind Deine Zeitdiebe: Die vielen kleinen, nicht so wichtigen und dringlichen Aufgaben, die viel Zeit brauchen. Zeit, die Du erst mal in eine der anderen drei Kategorien investieren solltest.
Handlungsempfehlung: Nicht erledigen.
Beispiel: Layout-Gestaltung von Dokumenten, für die noch kein Inhalt vorhanden ist.
Unwichtig, aber dringlich (C-Aufgaben)
Aufgaben dieser Kategorie bearbeitest Du entsprechend Deiner Zeitkapazitäten. Schenke diesen nicht mehr Zeit als nötig und achte darauf, dass Du sie effizient abarbeitest.
Handlungsempfehlung: Später bearbeiten.
Beispiel: E-Mails und Chat-Nachrichten beantworten.
Wichtig, aber nicht dringlich (B-Aufgaben)
Verliere diesen Typ von Aufgaben trotz ihrer geringen Dringlichkeit auf keinen Fall aus den Augen: Denn sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung Deiner Ziele. Diese sind in der Regel langfristiger Natur, sodass Du sie fest einplanen kannst. Überlege, wann Du Deine B-Aufgaben angehen möchtest und setze Dir dafür klare Termine.
Handlungsempfehlung: Terminieren.
Beispiel: Lernen für eine Prüfung, die nicht unmittelbar bevorsteht.
Wichtig und dringlich (A-Aufgaben)
Aufgaben, die sowohl wichtig als auch dringlich sind, solltest Du bestenfalls sofort erledigen. Sie tragen einerseits zur Verfolgung Deiner Ziele bei und vermitteln Dir zugleich ein Gefühl der Bestätigung, wenn Du sie erledigt hast. Achte darauf, dass sich in dieser Kategorie nicht zu viele Aufgaben anhäufen.
Handlungsempfehlung: Sofort erledigen.
Beispiel: Korrekturlesen Deiner Seminararbeit
Eine bewährte Strategie des Zeitmanagements ist die ALPEN-Methode. Hinter diesem Begriff steckt ein einfacher und praktikabler Ansatz, mit dem Du Deine Tagesplanung effektiv angehen kannst. Dabei gehst Du in fünf Schritten vor:
Aufschreiben Deiner Aufgaben, Aktivitäten und Termine
Im ersten Schritt sammelst Du alle Aufgaben, Aktivitäten und Termine Deines Tags und listest sie wie bei einer To-Do-Liste auf. So hast Du einen ersten Überblick.
Länge schätzen
Als nächstes schätzt Du für jede Aufgabe den Zeitaufwand ab. Achte darauf, dass Du diesen realistisch und lieber etwas großzügiger kalkulierst. So vermeidest Du, dass Du Dir zu viel vornimmst und später gestresst oder enttäuscht bist.
Pufferzeit einplanen
Verplane nicht Deinen gesamten Tag, denn das ist unrealistisch und erhöht Dein Stresslevel. Rechne lieber nur mit 50 bis 60 Prozent Deiner verfügbaren Zeit. So kannst Du zwischendurch Pausen machen und unvorhersehbare Ereignisse bringen Dich nicht so schnell aus der Ruhe.
Entscheidungen treffen
Trotz Pufferzeit fällt es manchmal schwer, alle geplanten Aufgaben zu erledigen. Setze Dir Prioritäten und stelle jene Aufgaben voran, die Du bis zum Tagesende abgeschlossen haben musst. Dafür ist die Eisenhower-Matrix hilfreich.
Nachkontrolle
In der letzten Phase der ALPEN-Methode gleichst Du Deinen ursprünglichen Plan mit den Aufgaben ab, die Du tatsächlich erledigt hast. Abweichungen solltest Du festhalten und analysieren, um künftig noch besser planen zu können. So sammelst Du mit jeder Anwendung auch Erfahrung, mit der Du Dein Zeitmanagement optimierst.
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Um beim Lernen richtig Gas zu geben, brauchst Du nicht zuletzt die richtige Lernumgebung. Dabei hängt der passende Arbeitsplatz von mehreren Faktoren ab, auf die Du aktiv Einfluss nehmen kannst. Wir zeigen Dir, wie Du Dir eine Lernumgebung einrichtest, in der Du optimal vorankommst.
Zum Lernen brauchst Du einen ausreichend großen Arbeitstisch und einen Stuhl, der zu Deiner Körpergröße passt. Bei der Größe des Tisches ist sowohl die Breite als auch die Tiefe entscheidend für ein angenehmes Lernen. Ein Schreibtisch mit einer Breite von 160cm und einer Tiefe von mindestens 80cm bietet Dir genügend Fläche für Deine Arbeitsmaterialien. Das macht sich besonders beim Lernen mit mehreren großen Büchern und Ordnern bemerkbar.
Dein Stuhl hat idealerweise eine verstellbare Rückenlehne, sodass Dein Rücken bei längerem Sitzen entlastet ist. Mit dieser Funktion kannst Du die optimale Sitzhöhe für Deine Körpergröße einstellen. Achte bei der Wahl Deiner Sitzhöhe darauf, dass Deine Füße gerade auf dem Boden stehen und Deine Waden und Oberschenkel einen 90 Grad Winkel bilden. Viele Bürostühle besitzen außerdem eine Wippmechanik. Damit lässt sich die Neigung der Rückenlehne in verschiedenen Stufen oder auch fließend einstellen. Indem Du die Neigung der Rückenlehne variierst und längeres Sitzen in derselben Position vermeidest, tust Du Deinem Rücken etwas Gutes.
Teil einer optimalen Lernumgebung ist genügend Sonnenlicht, damit Du beim Lernen nicht so schnell ermüdest. Auch die Positionierung zum Sonnenlicht spielt eine wichtige Rolle. Dein Arbeitstisch sollte nicht in Blickrichtung des Fensters, sondern seitlich dazu positioniert sein, damit Dich der direkte Lichteinfall nicht blendet. Hilfreich sind zudem installierte Jalousien, mit denen Du den Lichteinfall regulieren kannst.
Darüber hinaus sollte Dein Arbeitsplatz genügend elektronisches Licht bereithalten. So kannst Du auch am Abend konzentriert weiterlernen. Eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt dabei die Farbe der Beleuchtung. Leuchtmittel mit hohem Blauanteil steigern Deine Konzentration, während Leuchtmittel mit hohem Gelbanteil zum Entspannen verleiten.
Mindestens genauso wichtig wie die richtige Beleuchtung ist die Qualität der Belüftung. Deine optimale Lernumgebung sollte jederzeit ausreichend Frischluft bereithalten. Kurze, aber kräftige Stoßlüftungen sind eine gute Möglichkeit, um die Luftzirkulation anzuregen. Vermeide ein dauerhaft angekipptes Fenster. Denn der Sauerstoffaustausch ist bei gekipptem Fenster nicht effektiv.
Damit Du nicht aus dem Takt kommst, benötigst Du Ruhe in Deiner Lernumgebung. Ablenkungen solltest Du aus Deinem Umfeld entfernen. Dazu gehören nicht nur das Smartphone und der Fernseher, sondern auch externe und zum Teil nur schwer zu beeinflussende Störfaktoren, zum Beispiel eine laute Baustelle. Während sich Smartphone und Fernseher einfach ausstellen lassen, kannst Du bei Lärm von draußen zu Ohrstöpseln oder Kopfhörern greifen. Auch Musik übertönt störende Geräuschkulissen. Achte jedoch darauf, dass diese nicht zu laut gestellt ist und Du instrumentale Musik hörst, die Deinen Lernprozess anregt. Musik mit Gesang lenkt Dich schneller ab und wirkt daher eher kontraproduktiv.
Ordne Deine Möbel nach Möglichkeit so an, dass Freizeit- und Arbeitsbereich klar getrennt sind. Dein Fernseher hat beispielsweise nichts in der Nähe Deines Schreibtischs verloren. Auch Dein Bett sollte möglichst weit von Deinem Arbeitsbereich entfernt sein. Das hilft Dir bei der konsequenten Verfolgung Deiner Lernziele, da Du Dich bereits unterbewusst auf das Lernen einstellst. Durch die Trennung von Wohn- und Arbeitsbereich wird nicht nur Dein Lernen effektiver: Es fällt Dir nach dem Lernen auch leichter, Dich zu entspannen.
Selbst bei einer strikten Raumteilung verleiten Dich Dein Smartphone, Smart-TV oder Social-Media-Plattformen immer wieder dazu, den Lernprozess zu unterbrechen. Daher solltest Du darauf achten, Dich beim Lernen nicht durch unnötiges Surfen im Netz abzulenken. Leichter gesagt als getan? Probiere doch einmal Sperr-Plugins wie StayFocusd aus. Mit solchen Browser-Erweiterungen kannst Du den Zugriff auf bestimmte Internetseiten für einen festgelegten Zeitraum sperren. Sie helfen Dir, den Fokus bei Deinen Aufgaben zu behalten. Deaktiviere vor dem Lernen alle Benachrichtigungen von E-Mails oder Chats und schalte am besten den Ton Deines Rechners aus.
Bleib auch konsequent bei Deiner Smartphone-Nutzung und aktiviere für Deine nächste Lerneinheit den Flugmodus oder schalte das Handy einfach aus. Falls Du in Notfällen erreichbar sein möchtest, helfen Dir Sperr-Apps, Dein Nutzungsverhalten von unwichtigen Anwendungen einzuschränken.
Der Arbeitsplatz steht bereit, doch Dir fehlt noch die nötige Motivation für Dein Online-Studium? – Dann sind eigene Rituale das Richtige für Dich! Denn wiederkehrende Handlungen unterstützen Dich dabei, Dich besser auf Deine Aufgaben vorzubereiten und nach dem Lernen schneller abzuschalten. Deine Rituale kannst Du ganz individuell festlegen: Beliebte Morgenrituale, um fit in den Tag zu starten, sind zum Beispiel eine heiße Dusche oder Dein Lieblingslied. Entscheide Dich für eine Aktivität, die Du vor Lernbeginn verfolgen möchtest, um Dich auf das Lernen einzustimmen. Auch Deine Pausen kannst Du mit Tätigkeiten füllen, die Dir neue Kraft geben: Trink einen Kaffee oder mach einen kleinen Spaziergang. Solche kleinen Rituale sind wichtig für Deinen Lernerfolg, da sie Dich motivieren und eine unterstützende Lernumgebung schaffen.
Achte darauf, dass Du vor Lernbeginn alle nötigen Unterlagen und Arbeitsmaterialien auf Deinem Schreibtisch oder in der Nähe parat hast. Während dem Lernen etwas suchen zu müssen, verleitet zum Aufschub und kann den Lernprozess stören.
Klar: Eine saubere und geordnete Umgebung wirkt beruhigend. Doch gehörst Du auch zu den Studierenden, die gerade während der Lernphase der Putzteufel packt? Dann leidest Du an einer weit verbreiteten Studierenden-Krankheit namens Prokrastination. Die Symptome: Du erledigst eigentlich Unwichtiges mit Feuereifer, um unliebsame Aufgaben aufzuschieben. Das Gegenmittel: Bring Deine Wohnung auf Hochglanz, noch bevor Du mit dem Lernen beginnst und bändige den prokrastinierenden Putzteufel, in dem Du etwaige Staubkörner auf Deiner Fensterbank einfach eiskalt ignorierst – zumindest während des Lernens!
Das Lernen in Bibliotheken und öffentlichen Einrichtungen bietet einige Vorteile: Aufgrund der Ruheordnung hast Du in diesen Lernumgebungen wenig Ablenkung. Zudem sind sie auf Deine Lernbedürfnisse abgestimmt und Du kannst die vor Ort verfügbare Literatur nutzen. Da Du Jacke und Rucksack meist in einem Spind aufbewahren musst, bekommst Du eine durchsichtige Tüte, um Deine Lernmaterialien unkompliziert durch die Bibliothek zu transportieren. Beachte, dass Du in den Lernräumen keine Speisen verzehren darfst. Das Trinken von Wasser hingegen ist in vielen Bibliotheken erlaubt. Informiere Dich am besten vorab über die geltenden Bestimmungen, damit Du Deinen Lerntag besser planen kannst und in den Pausen gut versorgt bist.
Welche Lernmethode die effektivste ist, hängt von Deiner Persönlichkeit und Deinem individuellen Lerntyp ab. Im Folgenden stellen wir Dir bewährte Methoden vor und geben Dir wertvolle Lerntipps mit auf den Weg – darunter auch beliebte Tools, die wir eigens für Dein Fernstudium an der IU anbieten. Probiere einfach aus, welche Lernmethoden und Tools für Dich am besten funktionieren!

Das Interactive Book ist Dein Studienskript in E-Book-Form und ein idealer Helfer bei der Selbstorganisation im Fernstudium: Denn es hilft Dir, strukturiert zu lernen, indem Du nach jeder Einheit Fragen zur Selbstkontrolle beantwortest. Die Lösungen werden Dir anschließend direkt angezeigt. Außerdem kannst Du mit dem Interactive Book digitale Notizen machen. Das Beste dabei: Es steht Dir auch offline zur Verfügung und lässt sich mit all Deinen Geräten synchronisieren.
Für bestimmte Kursen stehen Lernvideos bereit, die Dir Formeln, Theorien und Begriffe oder Fallbeispiele aus Deinem Skript veranschaulichen. In den Videos erklären Dir Deine Tutor:innen komplexe Inhalte und zeigt Dir, was Dich im Kurs erwartet. So wird Dein Lernfortschritt effektiv gefördert.

Mit Karteikarten kannst Du Dir nicht nur Begriffe und Vokabeln, sondern auch ganze Themenstellungen effizient aneignen. Dein Lernprozess setzt schon beim Erstellen der Karteikarten ein. Versuche, auf der Vorderseite gezielte Fragen zu formulieren, wie sie auch in der Klausur vorkommen könnten. Durch die Formulierung von Fragen setzt Du Dich bereits ausführlich mit der Thematik auseinander.
Wenn Du nicht so viel Zeit in die Erstellung von Karteikarten investieren möchtest, kannst Du auch einzelne Begriff auf die Vorderseite schreiben. Wichtig ist nur, dass Du beim Lesen der Vorderseite weißt, was Du Dich an dieser Stelle abfragen willst. Für einen besseren Überblick kannst Du Dir einen Karteikartenkasten zulegen oder diese einfach auf verschiedenen Stapeln ablegen. Deine Karteikarten solltest Du nach den folgenden Kategorien ordnen:
Nicht bearbeitete Karteikarten
Karteikarten, die Du noch wiederholen musst
Karteikarten, die Du schon mehrfach richtig beantwortet hast
Bei der Loci-Methode (Locus lateinisch für Ort) verknüpfst Du Informationen mit Orten. Die Methode basiert auf dem Grundsatz, dass das menschliche Gehirn assoziative Bilder leichter behält als reine Information in Textform. Sie ist leicht durchzuführen und sehr effektiv.
Den Ausgangspunkt der Loci-Methode bildet eine imaginäre Umgebung mit mehreren markanten Stellen. Diese Umgebung kann real oder fiktiv sein. Als Beispiel kannst Du Dir Deinen Weg vom Einkaufen nach Hause vorstellen. Auf Deinem Weg begegnest Du interessanten Stellen, sogenannten Ankerpunkten, die Dir im Gedächtnis bleiben. Merke Dir diese Orte in der Reihenfolge, in der Du sie passierst. Jede Information verbindest Du mit einem der Ankerpunkte. Die Verknüpfung muss nicht immer Sinn ergeben. Das Gegenteil ist der Fall: Je abstrakter die Verknüpfung ist, desto besser kannst Du Dir das Bild einprägen.
Angenommen, Du hast Dir auf Deinem Weg die Ankerpunkte Haustür, Nachbarhaus und Bushaltestelle gemerkt. Für Deinen nächsten Einkauf möchtest Du Dir gerne drei Lebensmittel einprägen. Du brauchst: Nudeln, Milch und Käse.
Haustür: Du bist spät dran und verlässt das Haus. Als Du aus der Türschwelle trittst und nach oben schaust, wirst Du von einer dunklen Wolke begrüßt, die Nudeln auf Dich herabregnen lässt (Nudeln).
Nachbarhaus: Als Du auf der Straße entlanggehst, grüßt Dich von der anderen Seite Dein:Deine Nachbar:in. Er:sie führt seinen Hund Gassi, der gefleckt ist wie eine Kuh (Milch).
Bushaltestelle: An der Haltestelle angekommen, trifft auch schon der Bus ein. Er fährt Dich auf seinen großen, runden Käserädern zum Supermarkt (Käse).
Bist Du eher kreativ und visuell veranlagt? Dann eignet sich die Lernmethode des Mind-Mappings für Dich. Ausgehend von einem bestimmten Schlüsselwort sammelst Du Ideen in einer zweigartigen Übersicht. Der Verlauf der Linien hilft Dir dabei, einen Überblick zu den Lerninhalten zu bekommen und Beziehungen zwischen einzelnen Aspekten zum Ausdruck zu bringen. Deine Mind-Maps kannst Du ganz klassisch mit Papier und Stift oder aber digital mit spezieller Software und praktischen Online-Tools erstellen. FreePlane und FreeMind sind zum Beispiel kostenlos verfügbare Programme für Mind-Maps am Computer.
Lerntipp 1: Setze Dir smarte Ziele!
Setze Dir für Deine Lerneinheiten klare Ziele, die Du schriftlich festhältst. Sie spornen Dich an und geben Dir mit jedem Punkt, den Du von Deiner Liste abhaken kannst, neue Motivation.
Achte darauf, dass Deine Ziele SMART formuliert sind.
Formuliere Deine Ziele so konkret wie möglich. Beispiel: Skript Marketing bearbeiten.
Drücke Deine Ziele in messbaren Größen aus. Beispiel: Die Seiten 55-57 im Skript Marketing bearbeiten.
Formuliere Deine Ziele so, dass Du richtig Lust hast, diese zu erreichen. Beispiel: Die Seiten 55-57 im Skript Marketing bearbeiten, um in der Klausur eine gute Note zu bekommen.
Achte darauf, dass Dein Ziel für Dich machbar ist, z.B.: Die Seiten 55-57 im Skript Marketing bearbeiten, um in der Klausur mit der Note 1,7 abzuschneiden.
Plane Deine Ziele innerhalb eines festen Zeitraums. Beispiel: Bis morgen die Seiten 55-57 im Skript Marketing bearbeiten, um in der Klausur mit der Note 1,7 abzuschneiden.
Der Psychologe Hermann Ebbinghaus hat bereits 1885 festgestellt, dass Gelerntes mit der Zeit verloren geht: So behalten wir nach einigen Tagen nur noch 20 Prozent des zuvor Gelernten im Gedächtnis. Umso wichtiger ist es, das Gelernte zu wiederholen. Regelmäßige Wiederholungen führen dazu, dass dieses aus Deinem Zwischenspeicher (dem Hippocampus) in Dein Langzeitgedächtnis (die Großhirnrinde) verschoben wird – ein Prozess, der im Schlaf geschieht. Dabei werden die tagsüber gesammelten Informationen vom Hippocampus an die Großhirnrinde weitergegeben. Das Gehirn setzt hier jedoch Prioritäten, sodass nicht immer alle Informationen übertragen werden. Oft festigen sich emotionale und dramatische Erlebnisse eher, als es nüchterne Informationen tun. Daher ist es besonders effektiv, wenn Du unmittelbar vor dem Schlafen lernst. So kannst Du sicher sein, dass Deine Lerninhalte nicht von anderen Eindrücken überschrieben werden.
Achte darauf, dass Du beim Lernen Pausen einlegst. Mehrere Stunden am Stück ununterbrochen zu arbeiten, bringt nichts: Denn es tut weder Dir noch Deinem Körper gut. Besser ist es, immer wieder eine kurze Pause einzuschieben, zum Beispiel 10-15 Minuten nach einer Stunde Lernen. Nutze Deine Pausen sinnvoll, um Dich zu entspannen und Deine Energiereserven aufzuladen. Lies ein Buch, gönn Dir ein gutes Essen oder geh an die frische Luft. Das bringt Dich wieder auf Hochform!
Honoriere Deinen Fleiß und Deine Lernerfolge: Geh ins Kino, unternimm etwas mit Freund:innen oder erfülle Dir einen langersehnten Wunsch. Dafür definierst Du ein Lernziel, das Du vor Deiner Belohnung erreichst. So tust Du Dir selbst etwas Gutes und motivierst Dich für die nächste Lerneinheit!
Do you need help with your decision? Your personal study advisor is happy to help you!
Du hast bei der Vielzahl an Smartphone-Apps den Überblick verloren? Hier bekommst Du ihn wieder: Denn wir haben 11 der hilfreichsten Lern- und Produktivitäts-Apps für Dich zusammengestellt. So kannst Du Deinen Studienalltag effizienter gestalten und sparst obendrauf wertvolle Zeit!
Discover myCampus*, a groundbreaking study platform where you can study more easily, flexibly, and efficiently than ever before – from the start of your course to your exams. myCampus brings together your entire studies, smart learning tools, and personalised support all in one place – anytime, anywhere.
Find out in the video what myCampus can do!
*Please note that the myCampus app requires at least iOS 17 or Android version 10. Learning videos and the learning AI Syntea are currently only available in the web version.
Microsoft Teams sorgt dafür, dass Du mit Deinen Lehrenden, Tutor:innen sowie Mitstudierenden immer und überall in Kontakt bleibst. Über Online-Foren kannst Du Dich mit Deinen Mitstudierenden verbinden. Außerdem stehen Dir bei Fragen rund um Deine Studienplanung und -organisation unser Studierendensekretariat als auch unsere Study Coaches zur Seite.

Trello
Mit Trello kannst Du Deine Aufgaben unterschiedlichen Kategorien (sogenannten Boards) zuordnen und diese in Listen- sowie Kartenform bearbeiten. Nützliche Features sind die Synchronisierung zwischen Gerät und Plattformen, die optisch übersichtlich gehaltene Form und auch die Schnittstelle zu anderen Diensten, zum Beispiel Dropbox, Hangouts oder Twitter. Es gibt verschiedene Versionen von Trello: Die einfachste davon ist kostenlos und für Deine Studienorganisation absolut ausreichend!
Termin-Management mit Google Kalender
Der kostenlose Google Kalender hilft Dir dabei, Deine Termine digital zu managen. Für einen besseren Überblick hast Du die Möglichkeit, thematisch unterschiedliche Kalender zu erstellen. Die App überzeugt in puncto Kompatibilität, da sie nicht nur für Android, sondern auch für iOS verfügbar ist. So kannst Du Deine Termine jederzeit unkompliziert einsehen, erstellen oder bearbeiten. Jede Änderung, die Du vornimmst, wird über Dein Google-Konto an Deine restlichen Geräte weitergeleitet. Die Bedienung des Google-Kalenders über Sprachsteuerung bietet Dir zusätzlichen Komfort.
Fällt es Dir schwer, Dein Smartphone während des Lernens beiseitezulegen? Dann könnte die App Forest interessant für Dich sein; Damit legst Du vor Lernbeginn einen Zeitraum fest, in dem Du Dein Smartphone nicht nutzen möchtest. Während Du lernst, wächst in der App ein Baum heran. Der Baum wird umso größer, je länger der Zeitraum andauert. Jeder ausgewachsene Baum wird Deinem Wald hinzugefügt.
Doch Vorsicht: Schließt Du die App innerhalb des festgelegten Zeitraums stirbt der Baum. Zurück bleibt ein verdorrter Baumstumpf. So führt Dir die App Konsequenzen vor Augen. Der Vergleich mit den „Wäldern“ Deiner Freund:innen gibt Dir zusätzlichen Ansporn bei der Smartphone-Askese. Außerdem bietet die App eine Whitelist, die es Dir ermöglicht, im Notfall auf bis zu drei Apps zuzugreifen. Der kurze Blick auf den Terminkalender oder die Beantwortung eines dringenden Anrufs bleibt somit ungestraft und zieht kein virtuelles Baumsterben nach sich.
Evernote
Evernote ist ein Alleskönner für digitales Notizenmanagement. Zusätzlich kannst Du Bild- und Videoinhalte oder PDFs hinzufügen. Über die Vergabe von Schlagworten strukturierst Du Deine Notizen.
Die Suchfunktion ist besonders praktisch: Sobald Du eine Anfrage startest, durchsucht Evernote sämtliche Notizen. Neben digitalen Einträgen zählen dazu auch handschriftliche Einträge, Textinhalte von Fotos oder verknüpfte Office-Dokumente. Evernote ist plattformübergreifend verfügbar und synchronisiert den aktuellen Stand Deiner Notizen mit all Deinen Geräten.
Microsoft OneNote
Microsoft OneNote ist einem herkömmlichen Notizbuch nachempfunden, mit dem Unterschied, dass es digital verwaltet wird. Dabei strukturierst und sammelst Du Deine Notizen, indem Du hierarchisch geordnete Seiten anlegst. Zudem kannst Du Bild- und Videoinhalte oder PDFs anhängen.
Ähnlich wie Evernote verfügt OneNote über eine Text- und Spracherkennung, mit der Du auch nach Textbestandteilen von Bildern suchen kannst. Die Anwendung lässt sich über mehrere Plattformen hinweg nutzen und synchronisieren.
GoodNotes
Du hast ein iPhone oder iPad? Dann verbinde Deine digitale Welt mit der analogen: Die App GoodNotes bietet Dir den idealen Einstieg in die papierlose Verwaltung von Dokumenten. Per touch-sensitivem Stift kannst Du Mitschriften und Grafiken festhalten.
GoodNotes erleichtert Deinen Studienalltag, indem Du Einträge und Änderungen in digitalen Skripten unkompliziert vornehmen kannst. Reicht der Platz einmal nicht aus, lässt sich per Knopfdruck eine leere Seite einschieben.
Außerdem hast Du durch die intelligente Schrifterkennung die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu suchen oder zu einer digitalen Schrift umzuwandeln.
Google Documents
Google Documents ist ein kostenlos verfügbarer Texteditor, auf den Du via Browser zugreifen kannst. Dieses Tool unterstützt Dich vor allem bei der effektiven Gestaltung von Teamarbeit.
Alle Dokumente lassen sich von mehreren Personen gleichzeitig bearbeiten, wobei Änderungen in Echtzeit angezeigt werden. Dabei stehen die gespeicherten Dokumente in der Cloud Google Drive jederzeit zum Abruf bereit.
Mit Khan Academy kannst Du Dein Wissen in natur- und geisteswissenschaftlichen Themen vertiefen oder durch Wiederholungen trainieren. Die dahinterstehende Non-Profit-Organisation hat es sich zum Ziel gemacht, mithilfe von Lernvideos und Übungen kostenlose Bildung bereitzustellen. Inzwischen gibt es über 10.000 Videos und Lerneinheiten (meist auf Englisch).
Die App speichert Deinen aktuellen Lernstand und synchronisiert Deinen Fortschritt mit der Browserversion. Für unterwegs lassen sich einzelne Lektionen auch lokal auf Deinem Smartphone speichern. Im Offline-Modus kannst Du dann darauf zugreifen, ohne Datenvolumen zu verbrauchen.
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